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Erdbeben und Wander

ich entschuldige mich für die längere Pause

 

Ich stehe verhältnismäßig spät auf, mache mich fertig und frühstücke in der Campingküche. Ich hab mir für 3 NZD Internetzugriff gekauft, und bleibe deshalb länger hier. Ich bin gerade am Chatten mit verschiedenen Freunden aus Deutschland, als mein Laptop plötzlich zu wackeln anfängt. Ich merke, dass auch der Tisch wackelt und der Boden vibriert. Zuerst ganz sachte – dann immer stärker fängt das Haus an zu wackeln. Ich begreife langsam, dass das ein Erdbeben sein muss und feier das ganze ziemlich. Alles wackelt und rumpelt ca 1-2 Minuten lang. Wie in einem schlechten Film fällt sogar die Uhr von der Wand. Ich sitze drinnen und freue mich tierisch, bis das ganze vorbei ist. Die anderen Gäste sind bereits abgereist und so bin ich neben der Besitzerin des Campingplatzes der einzige der das ganze so richtig mitbekommt. Als alles wieder stillsteht packe ich mein restliches Zeug zusammen und breche auf. Am Tag zuvor habe ich mir aus einem der Reiseführer meines Onkels einen kleinen See in der Nähe rausgesucht, um den man innerhalb von 3 Stunden gemütlich gehen kann. Nach ca. einer Stunde erreiche ich ihn und gehe los. Der Weg ist so eine Art Naturlehrpfad. Entlang des  Pfades sind jede Menge Schilder und Tafeln mit Informationen über die hiesige Flora und Fauna. Die Sonne scheint, der See ist ruhig und verlassen, im Wald ist es angenehm kühl. Richtig schön ist es hier. Irgendwann komme ich an einen Strand, an dem ich mich für ca. eine halbe Stunde in die Sonne lege, bevor ich zurück zum Auto laufe. Von hier aus geht es weiter nach Norden, nach Taupo und dem gleichnamigen Lake Taupo. Der Lake Taupo ist der größte See der Nordinsel. Er wird als das Weltzentrum des Forellenfangs bezeichnet. Der See liegt innerhalb eines Superkraters eines mittlerweile erloschenen Vulkanes der vor Millionen von Jahren hier Feuer und Asche verteilt hat. Plattenverschiebung u.Ä. haben bewirkt dass von dem Vulkan nichts mehr übrig ist außer dem riesigen Krater, der wie gesagt jetzt ein See ist. Ich fahre auf dem Weg dorthin einen Berg hinauf, von dem aus man einen Wahnsinns Ausblick über die Senke hat. Beschreiben wird dem ganzen wie so oft kaum gerecht…  Fotos gibt’s wenn ich in Deutschland bin.

Am Fuß des Berges direkt am See gibt’s eine kleine Stadt, wo ich einen Supermarkt finde, bei dem ich meine Vorräte aufstocke. Ich stelle mein Auto in einer kleinen Seitenstraße ab, esse einen dieser Fertigsalate, die es in jedem Supermarkt gibt und laufe anschließend ein bisschen durch die Stadt. Später fahre ich noch ca. 5 km zu einem Campingplatz direkt am See. Hier spaziere ich nocheinmal am Wasser entlang und genieße die abendliche Stimmung und die Seevögel, bevor ich mich schlafen lege.

 

 

23.1.15 12:47

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